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Kai Magnus Sting
Vita
Kai Magnus Sting, Jahrgang 1978 gehört zu den jungen Wilden des deutschen Kabaretts. Und wild geht es auch zu, wenn Sting die Bühne besteigt. Die Frankfurter Rundschau ist gar der Meinung, er erwecke "den Eindruck als könne er den Tod bewusstlos quatschen".
Bereits in den 90ern eroberte der Schnellsprecher vom Niederrhein Kabarettbühnen. Erste Bekanntheit erlangte er als Autor, Regisseur und Sprecher der Hörfunksendung "... und der Rest ist Schweigen!" und der Kriminalhörspielserie "Kieselbachs Fälle" im Lokalradio seiner Heimatstadt Duisburg. 1995, in einem Alter, in dem andere damit beschäftigt sind, nicht durch die Führerscheinprüfung zu fallen, brachte Sting sein erstes Solo-Programm auf die Bühne. Es sollten weitere folgen. Und das lag nicht nur an seinem markanten Namen oder der Zusammenarbeit mit einem anderen weltgewandten Niederrheiner: Hanns Dieter Hüsch. Gemeinsam mit seinem großen Vorbild nahm der zuweilen "Kamikaze-Komiker" genannte Kabarett-Jungspund 2001 die CD "Wat wilze machen" auf.
Etliche Kabarettpreise heimste Kai Magnus Sting bereits ein, darunter die Heilbronner "Goldenen Lorbeeren" und das vom Handelsblatt und dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen vergebene "Sprungbrett". Zudem ist er Autor eines Kriminalromans mit dem fröhlichen Titel "Leichenpuzzle" und gern gesehener Gast in Radio und Fernsehen, von Mitternachtsspitzen (WDR) bis "TV Total" (Pro 7).
Seit 2008 ist der Mann, dessen Äußeres nichts von dem ihm innewohnenden Temperament, dass er auf der Bühne entfesselt, erahnen lässt, mit "Theaterschlachten" erfolgreich auf Tournee - und auf dem besten Wege zum Kabarett-Olymp.
Programm "Theaterschlachten"
"Ich rege mich selten auf", sagt Kai Magnus Sting und startet im gleichen Atemzug eine Sprachorgie, dass die Bühne wackelt. Und schon fängt es an, das Theater unseres Daseins. Turbo-Kabarett kann man das auch nennen. Im Schnellschleudergang, was die Sprachakrobatik betrifft, aber mit viel Tiefgang. Denn wer genau zuhört, wenn der Duisburger seine bissigen Kommentare lossprudeln lässt, entdeckt immer wieder Neues. Wie in einem guten Film. Das liegt daran, dass der Schüler von Hanns Dieter Hüsch ein ausgezeichneter Beobachter ist.
In seinem neuen Stück kämpft der Meister der Antizipation und Berufsverweigerer mit Katzenallergie nicht nur gegen Teesäufer und Radtouren sondern auch gegen Tagträume, Delirien und die bittere Wahrheit. Dabei hält er uns den Spiegel hin, ohne zu beleidigen. Für solche Sentiments bleibt bei Stings rasantem Tempo ohnehin keine Zeit. Und so kann das Publikum gespannt zuschauen, wie sich zwischen den großen Figuren des Theaters ein vergleichsloser Dialog entspannt: Mephisto, Faust und Lady Macbeth diskutieren darüber, wer von ihnen der größte Klassiker aller Zeiten ist. Das ganze kann man dann genüsslich beim Griechen weiterverdauen. Denn da endet, so der preisgekrönte Kabarettist, der Abend im Theater immer.
Internet
Weitere Infos finden Sie unter
www.kaimagnussting.de
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