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GlasBlasSing Quintett
Vita
Schon mal was von GBS Q gehört? Nein, das ist keine neue TV-Soap für Teenager, sondern das Kürzel des Berliner GlasBlasSing Quintetts. Und das besteht aus den Brüdern Jan "Fritze" und Andreas "Endie" Lubert, Jens Tangermann (genannt Peter), David "Möhre" Möhring und Frank Wegener (einfach nur Frank), Jahrgänge 72 bis 78.
Aufgewachsen in und um Halberstadt hatten die Fünf zunächst einmal anderes im Sinn als eine Flaschen-Musiker-Karriere. Germanist, Geograph, Webadministrator oder gar Sozialarbeiter wollten sie einmal werden. Doch es kam anders. Als Möhre, Frank, Endie und Jörg Wegner, der heute die Technik beim Quintett betreut, 2002 bei einem Jugendmusical mitmachten und im Rahmen eines Workshops zu tief in die Flasche schauten, war dort plötzlich Musik drin. Die Idee Flaschenmusik zu machen war geboren und - wie sich herausstellen sollte - keineswegs eine Schnapsidee. Ihr erstes Flaschenmusikstück bauten sie in das Musical ein. Später, als Fritze und Peter hinzukamen, testeten sie als Straßenmusiker in Berlin immer neue Stücke auf verschiedenstem Leergut. Mit großem Erfolg: Inzwischen pfeifen sie hauptberuflich auf Pilspullen und Kümmerlingflaschen, touren durch die Lande, tingeln durch Fernsehsendungen wie "Stratmanns" (WDR) oder "TV-Total" (ProSieben), haben ihre erste CD aufgenommen und Kleinkunstpreise gewonnen. 2006 durften sie sogar zur WM-Eröffnung in der Sportschau bei Monika Lierhaus die Nationalhymne blasen. Nebenbei spielen die charmanten Comedians mit ihrer Band "Kings of Soul 'n Rollness" ernsthaften 60er Jahre Soul. Letzteres wird allerdings mehr und mehr zum Hobby, denn mit dem GlasBlasSing Quintett haben die Fünf noch viel vor. Unter anderem wollen sie ein Lehrbuch für Flaschenmusik schreiben und sich ganz in den Dienst der Information über den richtigen Umgang mit Leergut zugunsten des Bundesumweltschutzes stellen.
Programm "Keine Macht den Dosen!"
Musik nach dem deutschen Reinheitsgebot? Wer hier an Alpenjodler und Lederhosen denkt, kennt das GlasBlasSing Quintett noch nicht! Mit ihrem ersten Programm "Liedgut auf Leergut" stellten die Exil-Harzer bereits eindrucksvoll unter Beweis, dass das, was sie mit leeren Flaschen anstellen, alles andere als Käse ist. Die Metamorphose des wenig beachteten Alltagsgegenstandes Flasche zum hippen Alleskönner-Instrument darf seither als gelungen gelten.
Doch dem Quintett geht noch lange nicht die Puste aus. Dank strategischer Instrumenten-Zukäufe auf dem europäischen Getränke-Binnenmarkt und einer geschickten Optimierung des bestehenden Klangkörpers, wagen sich die Berliner jetzt an das nächste Level der Flaschenmusik. Stilistisch grenzenlos, selbst komponiert und getextet oder auch frech adaptiert bieten die fünf Musiker von Blues und Rumba bis hin zu Uptempo-Rock und Klassik, alles, was das Ohr begehrt. Glasklar geploppte Arpeggien, eine filigran zischende Hi-Hat-Flasche, wirbelnde Schlägel am Jägermeister-Xylophon, ein packender Beat auf dem Wasserspender-Schlagzeug: Wer den Sound des GlasBlasSing Quintetts einmal erlebt hat, wird nur noch ungern Musik aus der Konserve hören und die eindringliche Forderung "Keine Macht den Dosen!" bereitwillig unterstützen.
A-Capella-Gesang erster Güte, humorlastige Moderation und Jonglier-Einlagen gibt's gratis zum Ohrenschmaus. Europas einzige professionelle FlaschenPopMusiker wissen einfach, was eine abendfüllende Show bieten muss: nämlich mitreißende Musik und Komik - für Biertrinker, Recyclingfreunde und andere. Prost!
Internet
Weitere Infos finden Sie unter
www.glasblassing.de
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